November 2014

November 2014: Chinesische Weißdorn

Eines der besonders im Oktober und November imposanten Gehölze ist der Fiederblatt- oder auch chinesische Weißdorn (Crataegus pinnatifida). Gerade in diesr Jahreszeit fällt er durch sein leuchtend gelbrotes Herbstlaub auf. Die für einen Weißdorn außergewöhnlich großen roten Früchte sind jetzt ebenfalls reif und bleiben noch längere Zeit an der Pflanze. An ihnen können sich unsere überwinternden Vögel noch bis in den Winter hinein gütlich tun. Der Weißdorn ist damit auch eine ökologisch wertvolle Pflanze, die des öfteren in unseren Gärten gepflanzt werden sollte.

In seiner Heimat Ostasien/Nordchina kommt der Fiederblatt-Weißdorn sowohl als Strauch als auch  - wie hier bei uns - als kleiner Baum vor und wird dort wegen seiner säuerlich schmeckenden Früchte sogar in Plantagen kultiviert.

alle Bilder W. Teschner

Der Weißdorn gehört zur Verwandtschaft der Kernobstartigen innerhalb der Familie der Rosengewächse. Der Gattungsname Crataegus leitet sich vermutlich aus dem Altgriechischen her, bedeutet soviel wie fest und bezieht sich auf das harte Holz dieser Pflanze.  In den Mittelgebirgen Deutschlands sind drei kleinere Arten heimisch, die häufig in Parks als Hecken gepflanzt werden.

Fälschlicherweise wird der Weißdorn manchmal auch als Mehlbeere bezeichnet. Die Mehlbeeren gehören aber der nah verwandten Gattung Sorbus an und sollten nicht mit ihr verwechselt werden. Mehrere Exemplare beider Gattungen sind zwischen dem Eingang Johannisallee und dem  Inspektorenhaus zu finden.

letzte Änderung: 23.11.2016